Mighty Men Well Drilling Company

Endlich Wochenende! Heute hat der Tag gemütlich angefangen. Um 8 Uhr war Frühstück und um 8.45 Uhr ist Catrin mit Annette zu SAFINA zum Kreativ-Workshop gefahren. Samstags um 9 Uhr treffen sich Kinder und Jugendliche, d.h. wer unter 35 Jahre alt ist 🙂
Gegen 14 Uhr war dort Schluss und weiter stand der Tagesplan noch nicht fest.

Kurze Zeit darauf kam ein Anruf von Andrew, von der Bohrfirma ‚Mighty Men Well Drilling Company‘. Spontan stand dann auf dem Plan am Nachmittag in Lwamgasa die hydrogeologische Untersuchung zu machen.

Nach einer guten Stunde waren wir in Lwamgasa, wo die Bohrung für Grundwasser gemacht werden soll, angekommen. Andrew haben wir auf dem Weg dorthin getroffen.

Den Anfang macht ein Mitarbeite mit einem suspekten Instrument. Es war keine Wünschelrute, aber das Prinzip war ähnlich. Mir war dabei unwohl – eine christliche Bohrfirma mit so etwas.
Ich habe darauf mit Andrew gesprochen und ihn gefragt, was das für ein Gerät sei. „Ein lokales Instrument. Nicht wissenschaftlich, manchmal stimmt es, manchmal nicht. Man kann sich nicht darauf verlassen. Man kreist damit das Gebiet ein wo Wasser sein könnte.“ Ich habe ihn dans gefragt, auf welches Gerät er sich verlässt oder welches Ergebnis zählt. „Das Ergebnis des Erdungswiderstandsmessgeräts“. Ich war dann halbwegs beruhigt.
Catrin, Annette und die Frau des Pastors haben dann gebetet, dass Andrew sauberes Grundwasser allein durch wissenschaftliche Methode findet.

Die erste Messung, die heute durch geführt wurde, brachte kein gutes Ergebnis. Es wurden auf 400m Länge, im Abstand von je 10m, Elektrosonden in den Boden gesteckt. Diese sind durch ein 400m langes Kabel miteinander verbunden und messen den Erdwiderstand in 10m tiefen Abschnitten, maximal 70m tief. Die Ergebnisse werden mit dem Laptop berechnet. Es folgen in den nächsten Tagen weitere Messungen an anderen Stellen.

Um 18.30 Uhr sind wir dann nach Geita zurück gefahren und zum Abendessen zusammengesessen. Es gab Fisch, Hühnchen, Chips und Ugali.


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