Nach Sonnenaufgang macht wir uns auf den Weg in die Stadt, da es in unserer Unterkunft es kein Frühstück gab – obwohl auf dem Sign Post „Bed & Breakfast“ steht. Bei Helligkeit sieht die Stadt gleich anders aus.




Das Dorf Kasenda, etwa 30 Minuten südlich von Fort Portal, liegt am Rande des Kabale National Park. Seit mindestens 15 Jahre hat es in dem Dorf keine Weiterentwicklung gegeben.
Etwa 5.500 Einwohner leben dort ohne Wasserversorgung. Das Wasser holen sie aus dem Ruigo River, der durch das Dorf fließt und aus den Vulkankratern. Das Wasser des Ruigo River ist mit Typhus belastet und im Uferbereich der Kraterseen lauert Bilharziose.
Neben hydro-geologischen Untersuchungen an drei Stellen haben eine Quellfassung auf einem Berg besichtigt. Das Ergebnis der hydro-geologischen Untersuchung zeigt, dass Bohren nach Grundwasser nicht zum Ziel führt.
Von der Quellfassung auf dem Berg wird bereits eine Schule und eine Moschee in Kasenda mit Wasser versorgt. Der Besitzer des Berges hat angeboten das von der Quellfassung für das Dorf zur Verfügung zu stellen, wenn IWFA die Rohrleitungen bezahlt. Er stellt die Arbeiter kostenlos zur Verfügung.
Wenn die Finanzen zur Verfügung stehen, planen wir eine Wasserleitung zu zwei Schulen und zur Klinik in Kasenda zu legen. An verschiedenen Stellen im Dorf sollen Zapfstellen errichtet werden, damit der tägliche Weg zum Wasser holen nicht so weit ist.
Am späten Nachmittag waren mit der Bestandsaufnahme fertig und sind zu unserer Unterkunft gefahren. Sie liegt auf einem Kraterrand.
Es gab noch Abendessen; danach haben wir noch das geplante gemeinsame Seminar für Anfang 2022 besprochen.

