Die Ausrüstung taugt nichts

Fast vier Tage haben wir nun damit verbracht einen Pumpversuch an den drei Bohrlöchern durchzuführen zu wollen. Dazu kam es nie. Immer wenn wir einen Schritt weiter waren beim Aufbau der Ausrüstung hat ein Teil versagt: Plastikrohr hielt nicht, sondern knickt mehrmals ab. Wir mussten eine neue 100-Meter-Rolle sog. Polypipe kaufen. Als wir sie hatten ist die Schraubverbindung zwischen der Pumpe und dem Polypipe gerissen. Als dann endlich die neue Schraubverbindung gehalten hat, fiel die ausgeliehene Pumpe aus.

Jedes Mal mussten wir von Chideza zur nahe gelegenen Kleinstadt Chipata fahren. Pro Strecke etwa 1,75 h Fahrt. Für eine Besorgung war fast ein Tag vorbei. Allein das entsprechende Ersatzteil in der Stadt zu bekommen, hat mehrere Stunden gedauert. Morgens sind wir losgefahren und kurz vor Einbruch der Dunkelheit waren wir zurück.

Der Gipfel war, dass die Batterie des Lichtlos leer als wir mit dem Pumpversuch begonnen hatten. Ich war sehr sauer. Hatte ich doch Mubiana noch in Lusaka gefragt, ob die Batterie voll ist. Ich hatte ihm das Lichtlot während meiner Abwesenheit zur Benutzung überlassen. Er hatt die Frage bejaht. Das war mir eine Lehre: von der Theorie wusste ich, dass man in Afrika nicht erwarten kann, dass man sein Hab und Gut funktionierend zurückbekommt. Wartung: nicht vorhanden.

Am Morgen und am Abend hatte ich die Gelegenheit ein paar Fotos im Dorf zu machen.

Wasser aus einem gebrabenem Loch – schmutzig.

Wasser aus einem gebohrten Brunnen – sauber.


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