Geologische Untersuchung
Die Nacht war sehr kurz. Um 5.30 Uhr klingelte der Wecker und um 6 Uhr war Abfahrt. Frühstück gab es nicht, auch keine Dusche. Ein bisschen Wasser zum Zähneputzen war noch in der Wasserflasche.

Wir waren um 6.45 Uhr am Projektort, der Geologe kam pünktlich um 7:00 Uhr. Die erhitzen Gemüter vom Vortag hatten sich abgekühlt und wir arbeiteten professionell zusammen. Um Viertel nach elf war die geologische Untersuchung abgeschlossen. Der Geologen hat einen guten Eindruck gemacht und ich hoffe, dass sein Bericht auch professionell ist. Er soll bis morgen um 19 Uhr in unserer Mailbox sein.
Klinik hat geöffnet
Das medizinische Team aus Krankenpflegern und dem Medical Officer von der Kirche aus Lusaka ist am Vorabend eingetroffen und hat hier in der nahe gelegenen Schule auf mitgebrachten Matratzen übernachtet. Gegen 8 Uhr kamen die ersten Patienten aus der Umgebung. Alle acht Wochen ist 2-3 Tage Sprechstunde; die Medizin bringen sie aus Lusaka mit.

Bisher gibt es nur ein kleines Gebäude mit einer Apotheke, Wartebereich ist draußen und 2 Sprechzimmern und 2 weitere „Sprechzimmer“ sind direkt im Flur. Die Klinik soll ausgebaut werden, so dass Patienten auch stationär aufgenommen werden können. Ein Labor soll auch gebaut und eingerichtet werden. Untersuchungen wie auf Malaria, Blutwerte usw. sind nicht möglich. Was geht ist Blutdruck messen, Wunden versorgen, Schmerzmittel, Antibiotika usw. verteilen. Jeder Patient hat eine Patientenakte in Form eines DIN A5 Schulheftes.
Um die Klinik betreiben zu können braucht es auch eine Wasserversorgung – mindestens eine Handpumpe, besser Solarpumpe mit Hochbehälter.










In der Schule gab es Mittagessen: Nsima (Ugali, Poscho) mit Gemüse, Fisch und zähem Hühnchen.
Um 17 Uhr sind wir wieder zurück zu unserer Unterkunft na Masansa gefahren. Kurz nach der Ankunft war auch schon Sonnenuntergang.
