
Ich bin heute mit etwas Verspätung in Kigali angekommen. Im Flughafen dauerte es eine gute Stunde bis ich alles absolviert hatte: Fragen zum Aufenthalt beantworten, Visum bezahlen, COVID-19 Test von Frankfurt und Online-Einreiseanmeldung vorzeigen. Dann Quittung für PCR-Test vorzeigen, dann zum PCR-Test, Sicherheitskontrolle, Gepäck abholen und Hotelbuchung bestätigen lassen.
Draußen wartete schon das Taxi vom Hotel. Bis zum Hotel waren es 20 Minuten Autofahrt. Unterwegs wurden wir angehalten, weil Lockdown in Kigali ist. Bei der Abreise hieß es, dass von 17 bis 4 Uhr Ausgangssperre ist. Der Fahrer musste eine Genehmigung vorzeigen. Alles auf dem Smartphone. Die Parkplatzgebühr wurde auch mit dem Smartphone bezahlt.
Als Tourist darf man sich aber draußen bewegen. Ich besichtige dann halt eine Bohrung. Kameraausrüstung habe ich dabei. Das macht doch einen Touristen aus, oder?
Aber jetzt muss ich erst einmal abwarten bis ich das Testergebnis des PCR-Test von heute Abend im Flughafen habe. Sobald das negativ ist darf ich mein Zimmer verlassen. Bis dann muss ich mir das Essen auf das Zimmer bestellen. Das Zimmer hat einen Balkon Richtung Garten und der Skyline im Hintergrund.

Ich hatte es also von 2005, als ich das erste Mal in Kigali war, richtig in Erinnerung: die Stadt ist sehr sauber. Bruchsal, Karlsruhe oder Stuttgart sind im Vergleich dazu sehr dreckig.
Ich bin mal gespannt wie es außerhalb der Hauptstadt Kigali aussieht.
Nicht zu fassen: mein Weltenbummler-Steckdosenadapter passt nicht für diese Steckdosen … ich hoffe, es findet sich noch eine Lösung.
