
Um 17 Uhr habe ich ausgeheckt und mein Taxi war pünktlich da. Da Lockdown war und so gut wie niemand unterwegs war, war ich in weniger als 15 Minuten am Flughafen.
Am Flughafen angekommen, mussten der Fahrer und ich aussteigen. Das Auto wurde auf ein „Förderband“ gefahren und durch eine Röntgenanlage gezogen. Wir selbst musst auch durch eine Sicherheitsschleuse und konnten dann wieder ins Auto einsteigen.
Der Kigali International Airport ist sehr sauber, Sicherheit steht an erster Stelle, aber sonst ist er nicht der Bringer. Er ist sehr dunkel, alle Scheiben sind zugeklebt, so dass man nicht rausgucken kann. Es gibt nur ein Bistro, wo man sich hinsetzen kann. Ich habe Kaffee Latte mit Zimt bestellt. Die gab es nicht mehr, sie hatten nur noch mit Vanille. Ist auch okay. Bekommen habe dann Kaffee Latte Ginger. Das hat mir die letzten Tage gefehlt – dass echte Leben.
Das Hotel des Mille Collines war sehr gut, aber nach einer Woche reicht es auch, dort eingesperrt zu sein.

