Tag 5 – Acker fast fertig gepflügt

Tatsächlich kam heute um 6:30 Uhr der „Ersatz“-Traktor und pflügt, bis auf eine kurze Mittagspause abgesehen, bis jetzt (18:30 Uhr) das Feld. Er will heute noch unbedingt fertig werden. Ich habe nicht geglaubt, dass er tatsächlich heute kommt.

Meine Stimmung war gestern nicht sehr gut, weil die Leute so unzuverlässig sind. Es hat mich agressiv gemacht. Heute morgen war es ähnlich. Ich hatte schon nicht mehr mit dem Traktor gerechnet. Und wie ich die Leute dazu bekomme, dass sie endlich mal erscheinen, wusste ich auch nicht. Die Lage schien aussichtslos.

Ich habe Gott das Projekt hingelegt und ihm gesagt, dass er so zu mir sprechen soll, dass ich es verstehe. Prompt kam die Antwort: „Bete drei Tage für die Menschen im Dorf.“ Also habe ich heute sehr viel gebetet. Da mir die Worte fehlen, in Sprachen. Zwischendurch habe ich auch etwas auf dem MacBook gearbeitet. Und Lobpreismusik auf YouTube geschaut. Mir geht es jetzt wesentlich besser und ich habe wieder Hoffnung für das Projekt.

Gegen 17 Uhr war ich mal draußen. Es sieht echt gut aus:

Ein bisschen gibt es noch zu tun.

Morgen fahren wir nach Chipata. Es ist die nächstgelegene Stadt, etwa 1,5 Stunden. Ein bisschen Abwechslung, etwas einkaufen, z.B. eine kühle Cola. 🙂 Vielleicht gibt auch irgendwo einen Burger oder eine Pizza …

Wenn die Sonne scheint, ist unsere Ladestation im Flur gut belegt – Strom tanken für den Abend:

Update: Kurz nach Einbruch der Dunkelheit haben die Solarbirnen in den Zimmern eingeschaltet. Nach ein paar Minuten war es im ganzen Haus dunkel. Vermutlich haben die Smartphones, die Powerbank und das MacBook den Tag über zu viel Strom gezogen … oder die Solarbatterie ist am Ende (Made in China …).

Jetzt gibt es als Beleuchtung die Smartphone-Taschenlampe. Muss reichen.


,