Nächster Pumpversuch

Im September hatten wir beim Pumpversuch 7.200 l/h gemessen und wussten, dass noch viel mehr Wasser vorhanden ist. Da wir jeden Tropfen für die Bewässerung brauchen, haben wir im September eine Hochleistungspumpe bestellt (Q= 18.000 l/h). Diese hatte eine Lieferzeit von mindestens drei bis vier Wochen. Vor zwei Wochen ist sie bei Davis & Shirtliff in Chipata eingetroffen. Also bin ich wieder nach Sambia geflogen, um einen neuen Pumpversuch zu machen und die wahre Leistung des Bohrlochs zu ermitteln.

Einen Tag nach der Ankunft in Chideza haben wir die neue Pumpe abgeholt und alles für den Pumpversuch aufgebaut. Aber die Pumpe wollte nicht anspringen. Wir haben an der mitgelieferten Controllerbox versucht – verschiedene Einstellungen. Wir haben es trotz telefonischer Hilfe nicht hinbekommen. Niemand von uns ist Elektroingenieur.

Am nächsten Tag sind wir zurück zu Davis & Shirtliff gefahren und haben die ganze Ausrüstung mitgenommen. Ein Elektro-Ingenieur von Davis & Shirtliff hat dann mehr als zwei Stunden daran gearbeitet und es hinbekommen. Wir haben die ganze Technik wieder ins Auto gepackt und sind zurück nach Chipata gefahren. Gleich nach der Ankunft dort, haben wir alles für den Pumpversuch aufgebaut. Nach Einbruch der Dunkelheit ging es dann los. Wir haben 39,5 Stunden durchgearbeitet – in zwei Teams.

Am Schluss hatten wir das Ergebnis: 11.050 l/h. Das ist ein neuer Rekord bei IWFA.

Aus der Leitung kommen 11.050 l/h. Der „Druck“ ist so hoch, dass man den Eimer zum Befüllen weit entfernt aufstellen und festhalten muss. Sonst spritz das Wasser gleich wieder heraus und der Eimer fällt um.

Danach sind wir wieder zurück nach Lusaka gefahren. Mein Rückflug ist am 12.11.2024.


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